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Immobilien in Düsseldorf kaufen lohnt es sich 2026 noch?

Aktualisiert: 26. März

Düsseldorf Skyline mit Rheinturm Immobilien in Düsseldorf kaufen

Immobilien kaufen in Düsseldorf Lohnt es sich? Diese Frage höre ich gerade sehr oft. Von Paaren, die endlich ins Eigentum wollen. Von Alleinstehenden, die eine sichere Geldanlage suchen. Von Erben, die nicht wissen, ob sie die geerbte Wohnung behalten oder verkaufen sollen. Und von Menschen

, die einfach Angst haben vor steigenden Zinsen, vor einem Krieg, vor einer Rezession.

Als Immobilienmaklerin in Düsseldorf begleite ich Menschen täglich bei genau dieser Entscheidung. Meine Antwort ist keine pauschale sie hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Aber die Fakten kann ich Ihnen liefern. Und ich tue es ehrlich.

Immobilien kaufen in Düsseldorf wo stehen die Preise gerade?

Nach dem Höchststand im Jahr 2022 sind die Preise in Düsseldorf zunächst gesunken und stabilisieren sich jetzt wieder. Laut ImmoScout24 liegt der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser aktuell bei rund 5.518 €/m², für Eigentumswohnungen bei ca. 5.237 €/m² (Stand Anfang 2026, Quelle: ImmoScout24).

Was das in der Praxis bedeutet je nach Stadtteil:

•       Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte): ab ca. 5.882 €/m² für Wohnungen das teuerste Pflaster der Stadt

•       Stadtbezirk 4 (Oberkassel, Lörick): Häuser ab ca. 8.000 €/m²+

•       Stadtbezirke 8 & 9 (Süden/Südosten): deutlich günstiger, teilweise ab 3.600 €/m²

•       Stadtbezirk 10 (Hellerhof, Garath): günstigstes Segment der Stadt, ab ca. 3.608 €/m²

Für Käufer im bezahlbaren Segment genau meine Zielgruppe gibt es also weiterhin Möglichkeiten. Man muss nur wissen, wo man sucht.

Die Zinsfrage: Panic oder Perspective?

Viele erinnern sich noch an die Zeit, als Bauzinsen unter 1 % lagen. Das war 2020–2021. Dann kam der Schock: 2022 stiegen die Zinsen rasant auf über 4 %. Heute (Stand März 2026) liegen die Bauzinsen für 10-jährige Darlehen laut Dr. Klein bei ca. 3,56–3,65 % – das ist keine Katastrophe, aber auch kein Schnäppchen.

Was sagen die Experten? Pfaffinger Dr. Klein-Zinsexperte Florian Pfaffinger erwartet für 2026 eine Zinsspanne von3,1 bis 3,7% und sagt klar:,, Wer momentan auf sinkende Zinsen wartet, zahlt am Ende womöglich drauf. Eine solide Planung, gepaart mit guter Beratung ist die deutlich bessere Strategie."( Dr.Klein,18.März 2026)Mittel bis langfristig hält der Großteil der Analysten einen Anstieg in Richtung 4 % für möglich kein Dramatik-Szenario, aber ein klarer Hinweis: Wer jetzt wartet, riskiert teurere Finanzierungskonditionen.

Meine Einschätzung: Ein Kredit von 300.000 € zu 3,5 % kostet etwa 90 € mehr im Monat als zu 3,0 %. Das ist spürbar aber kein Grund, gar nicht zu kaufen, wenn die Immobilie und die eigene Lebenssituation stimmen.

Krieg, Rezession, Unsicherheit wie wirkt sich das auf den Immobilienmarkt aus?

Diese Sorgen sind real, und ich nehme sie ernst. Geopolitische Spannungen belasten die Psychologie der Käufer und den Markt. Die EZB erwartet für 2026 nur etwa 0,9 % Wirtschaftswachstum im Euroraum. Die Inflation liegt aktuell bei rund 2,2 %.

Gleichzeitig gilt: Immobilien in Düsseldorf als Wirtschaftsstandort und Landeshauptstadt NRWs gehören historisch zu den stabilsten Sachwertanlagen in Deutschland. In Krisenzeiten suchen Menschen sicheres Eigentum das stützt eher die Nachfrage, als dass es sie belastet.

LBBW und führende Marktbeobachter prognostizieren für 2026 ein moderates Preiswachstum von 2–4 % in urbanen Zentren. Ein flächendeckender Preiseinbruch gilt als unwahrscheinlich zu hoch ist die Nachfrage, zu gering das Angebot an Neubauten (deutschlandweit fehlen rund 800.000 Wohneinheiten, so Dr. Klein).

Das unterschätzte Thema: Energieklasse und Sanierungspflicht

Das ist das Thema, das in Kaufgesprächen am meisten unterschätzt wird und das mir als Maklerin am meisten am Herzen liegt, weil hier die bösen Überraschungen lauern.

Was Sie wissen müssen:

•       Ab Ende Mai 2026 gilt EU-weit die neue Gebäuderichtlinie: Energieausweise werden zentral gespeichert und sind für Käufer verpflichtend einsehbar.

•       Immobilien der Energieklassen A/A+ erzielen bis zu 650 €/m² höhere Preise als Vergleichsobjekte der Klasse D/E.

•       Objekte der Klassen F, G oder H: Preisabschläge von 20–50 % sind möglich aber Vorsicht: die Sanierungskosten können diese Ersparnis leicht auffressen.

•       Nach einem Eigentümerwechsel müssen energetische Mindeststandards innerhalb von 2 Jahren erfüllt werden (Dachdämmung, Heizungstausch bei Kesseln über 30 Jahre, Rohrdämmung). Verstoß: Bußgeld bis 50.000 €.

Mein Rat: Lassen Sie bei unsanierten Objekten immer einen Energieberater oder Gutachter vor dem Kauf prüfen, was auf Sie zukommt. Ein günstiger Kaufpreis ist kein Schnäppchen, wenn danach 80.000 € Sanierungskosten warten.

Versteckte Kaufnebenkosten: Was wirklich auf Sie zukommt

Viele Käufer rechnen nur mit dem Kaufpreis. Das ist ein häufiger – und teurer – Fehler. Planen Sie in NRW zusätzlich ca. 10–15 % des Kaufpreises als Nebenkosten ein:

•       Grunderwerbsteuer NRW: 6,5 % des Kaufpreises

•       Notarkosten & Grundbucheintrag: ca. 1,5–2 %

•       Maklercourtage (Käuferanteil in NRW): bis zu 3,57 %

•       Sanierungskosten je nach Energieklasse: 20.000–100.000 €+

•       Instandhaltungsrücklage bei Eigentumswohnungen (Hausgeld beachten!)

•       Grundsteuer (seit 2025 reformiert – Höhe je nach Stadtbezirk prüfen)

Beispiel: Bei einem Kaufpreis von 350.000 € kommen in NRW schnell 40.000–50.000 € an Nebenkosten dazu ohne mögliche Sanierung.

Jetzt kaufen oder warten? Meine ehrliche Einschätzung

Es gibt kein universelles "Jetzt!" oder "Warten!". Aber es gibt Faktoren, die Ihre Entscheidung leiten sollten:

Für einen Immobilien in Düsseldorf kaufen 2026 spricht:

•       Die Preise sind seit dem Höchststand 2022 um ca. 8–9 % gesunken – es gibt Spielraum nach unten beim Verhandeln

•       Zinsen sind stabil weitere Senkungen unwahrscheinlich, Anstieg aber möglich

•       Nachfrage erholt sich wer jetzt kauft, sichert sich vor weiteren Preissteigerungen

•       Mieten in Düsseldorf steigen (Empirica Wohnungsmarktbericht 2026) Eigentum schützt vor Mietsteigerungen

Abwarten könnte sinnvoll sein, wenn:

•       Ihre Eigenkapitalbasis noch nicht ausreicht (Minimum: 20 % des Kaufpreises plus Nebenkosten)

•       Ihre persönliche Lebenssituation (Job, Familie, Wohnort) noch unklar ist

•       Sie sich für ein Objekt mit schlechter Energieklasse interessieren, dessen Sanierungskosten Sie nicht abschätzen können

Und wenn Sie verkaufen wollen jetzt oder warten?

Für Verkäufer gilt aktuell: Die Nachfrage erholt sich, Finanzierungen sind noch möglich das ist ein gutes Umfeld. Wer eine Immobilie mit schlechter Energieklasse besitzt, sollte nicht zu lange warten: Die neue EU-Gebäuderichtlinie macht solche Objekte ab 2026 zunehmend schwerer verkäuflich oder die Preisabschläge werden größer.

Wenn Sie eine geerbte oder im Scheidungsfall zu verkaufende Immobilie haben: Gerade in solchen Situationen kommt es auf einen erfahrenen Makler an jemanden, der nicht nur den Markt kennt, sondern auch mit der emotionalen Komplexität solcher Situationen umgehen kann.

Fazit: Ja aber mit offenen Augen

Lohnt es sich 2026, eine Immobilie in Düsseldorf zu kaufen? Ja – wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Nicht weil der Markt perfekt ist, sondern weil Düsseldorf langfristig ein stabiler, gefragter Standort bleibt. Wer gut informiert kauft, mit realistischem Eigenkapital, klarem Blick auf die Energieklasse und einem Puffer für Nebenkosten der trifft heute keine schlechte Entscheidung.

Wer nur kauft, weil er Angst hat, etwas zu verpassen dem rate ich zu einem ruhigen Gespräch zuerst.

Sie haben Fragen oder eine konkrete Immobilie im Blick? Ich berate Sie kostenlos und unverbindlich. Als Immobilienmaklerin in Düsseldorf begleite ich Sie von der ersten Frage bis zur Schlüsselübergabe. Kontaktieren Sie mich direkt:


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